Prügeltorte

Die Originale Tiroler Prügeltorte

Von der Mutter auf die Tochter vererbt:
Das Rezept & die Backmethode mit dem Prügel.

Aus Eiern, Butter, Zucker und Mehl wird ein „Eischwerteig“ bereitet. So genannt, weil jede Zutat gleich viel wiegt wie die Eier.
Dann wird der Prügel, eine konische mit Pergament umwickelte Holzwalze auf einen Spieß mit einer Kurbel gesteckt.

Unter ständigem Drehen wird der eher feste Teig Schicht für Schicht auf die Walze gestrichen. Die letzten zwei Schichten werden aufgetropft. Jede Schicht wird über offenem Feuer aufgetragen und goldbraun gebacken.
Während der zweistündigen Backzeit ist ein gefühlvolles Drehen und gleichmäßiges Beträufeln wichtig, denn nur so erhält die Prügeltorte am Ende ihr Aussehen mit der braunen Oberfläche und den charakteristischen Spitzen.

Unser Sortiment besteht aus sieben verschieden Größen.


Die Geschichte der Prügeltorte

Rund um die Tiroler Prügeltorte ranken sich viele Sagen und auch wahre Geschichten.

Aber keine davon erinnert daran, dass diese Arbeitsmethode, nämlich ein Nahrungsmittel über offenem Feuer auf einem Spieß zu garen, bis in die Anfänge menschlicher Kultur zurückreicht. „Obelias“, Gebäcke am Spieß, genoss man bereits im antiken Griechenland. Rezepte aus Baumkuchen, Spießhut oder Prügel sind uns aus den deutschen Klosterküchen des 15. Jahrhunderts und aus Venedig überliefert. 

Die original Tiroler Prügeltorte hat ihre Heimat im Tiroler Brandenbergtal, dort wird sie seit Generationen von den Bauern als Festgebäck zu Familienfesten wie Hochzeiten oder Taufen gebacken und mit einem Blumenstrauß auf den Tisch gestellt.

Heute schätzt man die Prügeltorte als repräsentative und köstliche Mehlspeise mehr als je zuvor. Im Rahmen offizieller Besuche, wurden unsere Prügeltorten unter anderem an Königin Elisabeth und Papst Johannes II. als „essbare Schmuckstücke“ überreicht.

Wir würden uns sehr darüber freuen auch Sie mit einer unserer Prügeltorten zu verwöhnen!